Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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müde und verwirrt

27. Mai 2018

An manchen Tagen denke ich „Ich muß heute noch bloggen“. Ich bin sozusagen manchmal „Blog-müde“.

Eine liebe Freundin meinte zu mir kürzlich „Du bist nicht der Sklave deines Blogs“. Das hat mich zum nachdenken gebracht. Was spricht dagegen weniger zu bloggen? Nicht jeden Tag einen Artikel zu veröffentlichen und 3 mal in der Woche einen „richtigen“ Blogbeitrag? Ganz verschiedene Gründe hielten mich bisher davon ab etwas zu verändern: 1.: Wenn ich etwas mache, dann will ich es „richtig“ machen, und 2.: über 2000 Blog Besucher im Monat (manchmal weit mehr).

Ich freu mich riesig, dass mein Blog so gut ankommt, und ich so viele Leser habe. Ich finds klasse, dass es so viele Menschen gibt, die sich für ein nachhaltigeres Leben interessieren. Und Euch Blogbesucher wollte ich nicht enttäuschen.

Ich möchte aber auch selbstachtsam sein. Darauf hören was mir gut tut. Zeit verbringen so wie es mir gut tut. Und da gehört bloggen dazu. Und viele andere Dinge auch. Aber ich möchte frei sein in dem was ich entscheide und tue. Ich will nicht bloggen „müssen“. Und darum werde ich die Häufigkeit und Regelmässigkeit meiner Blogbeiträge ändern. Was das konkret heißt weiß ich heute noch nicht. Vielleicht 3 Blogbeiträge die Woche? Vielleicht 4? Ich weiß es noch nicht. Wir (ihr und ich) werden sehen…

Gleichzeitig verwirrt mich momentan die DSVGO und ich lese von vielen Blogs, die ihre Seite offline nehmen aus Angst gegen die DSVGO zu verstoßen. Ich weiß nicht, was ich noch darf und was nicht, und was die Konsequenzen sind. Wie ich mit dieser Verwirrung umgehe weiß ich Stand heute aber noch nicht…

Vielen Dank auf jeden Fall für Eure Treue und Euer Interesse und oft auch Euer Feedback (auf ganz unterschiedliche Weise). Ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin immer wieder vorbei schaut!

 

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Allgemein

der sicherste und schönste Ort der Welt :-)

25. Mai 2018

Hier hatte  ich euch im März meine Gedanken zum „Wohlfühlfaktor“ Deutschland mitgeteilt.

Heute geh ich hier noch etwas mehr ins Detail. Und zwar zeige ich Euch heute einen Zeitungsartikel der mich kürzlich sehr angesprochen hat, und ich will mit euch die Kriminalstatistik 2017 ein bisschen anschauen.

Also, der Landkreis Tuttlingen, in dem ich, und viele meiner Leserinnen und Leser leben ist laut der Zeitschrift Focus der 3. „beste“ Landkreis in Deutschland! Die Kriterien die Focus hierzu bewertet hat sind Wachstum und Jobs, Firmengründungen, Produktivität und Standortkosten, Einkommen und Attraktivität und Lebensqualität. Vor Tuttlingen liegen nur München und Ebersberg. Und nach Tuttlingen kommen die Landkreise Erlangen-Höchstadt und dann unser Nachbarlandkreis Rottweil. Hier findet ihr den Artikel.

Und dann möchte ich in diesem Zusammenhang noch einen Blick in die aktuelle Kriminalstatistik werfen. Diese wurde am 11. Mai 2018 veröffentlicht und kann auf der Homepage des BKA runter geladen werden.

Hier seht ihr die Übersicht:

2017 gab es also weniger Straftaten als 2016. Und in dem Bericht kann man auch die Summe der Straftaten nach Bundesländern sehen, da gehört Baden-Württemberg zu den Bundesländern mit am wenigstens Straftaten pro Bewohner. Also, so schön und so sicher und so gut wie bei uns ist, es bewiesenermaßen fast nirgends auf der Welt. Ausser in München und Ebersberg… 🙂

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Müllvermeidung

das Schokoladenverpackungsproblem

23. Mai 2018

Hier habe ich Euch ja von meinem Schokoladenproblem berichtet, und dass ich eine Email an Ritter Sport schicken möchte. Hier nun die Antwort von Ritter Sport:

Sehr geehrte Frau Reif,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihr Interesse an Ritter Sport. Bitte entschuldigen Sie unsere späte Rückmeldung.

Ritter Sport nimmt das Thema Nachhaltigkeit sehr ernst insbesondere im Bereich der Verpackung.

Die Folienverpackung gehört zu RITTER SPORT wie die bunten Farben. Sie ist aber nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich: Die vollständig recyclingfähige Einstoffverpackung aus Polypropylen, die RITTER SPORT seit 1991 verwendet, erlaubt im Vergleich zu herkömmlichen Langtafelverpackungen durch ihr minimales Gewicht eine erhebliche Packstoffeinsparung (um ca. 30% reduzierten Materialverbrauch gegenüber einer klassischen Langtafel)

Darüber hinaus schützt diese natürlich unser Produkt optimal über den Transport-/ Lagerprozess bis hin zum Konsumenten.

Wir arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen und nutzen daher beispielsweise das cradle to cradle Prinzip zur Analyse und Optimierung unserer Primärverpackungsfolien.

Weitere Informationen hierzu können Sie auf unserer Website und unter folgendem Link nachlesen:

https://www.ritter-sport.de/de/familienunternehmen/nachhaltigkeit/RITTER-SPORT-Verpackung-Das-Cradle-to-Cradle-Prinzip/

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Antwort zeigen können, dass uns dieses Thema sehr am Herzen liegt und wir unserer Verantwortung der Umwelt gegenüber bewusst sind.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und noch viele schöne Genussmomente mit unseren leckeren Schokoladen-Quadraten.

Mit freundlichen Grüßen / Kind regards
i.A. Eva Ziegler
Verbraucherservice

 

Hm, was denkt ihr? Mich überzeugt es nicht. Natürlich ist die Plastikverpackung praktisch und leicht, was grundsätzlich auch nachhaltig ist, aber es ist und bleibt eben doch Plastik. Und ja, sie ist vollständig recycling fähig, aber das heißt bei uns ja leider nicht, dass 100% recycelt werden. Hier hatte ich darüber ja mal berichtet. Das bedeutet ich werde wohl auch in Zukunft meine Lieblingsschokolade mit schlechtem Gewissen essen… 🙁

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Allgemein

China

20. Mai 2018

Heute fliege ich zum ersten Mal in meinem Leben nach China. Nach Asien überhaupt. Das östlichste Land das ich bisher besucht habe war Israel. Und nun also China. Ich bin sehr gespannt wie ich mit Jetlag, Kultur, Sprache, Essen, Klima zurecht komme. Und ich bin sehr gespannt, ob ich etwas vom Umgang der Chinesen mit Plastikmüll mitbekomme. Immer wieder lese ich Berichte und sehe ich Bilder von Lebensmitteln die sehr stark in Plastik eingepackt sind und ähnliches.

Wird mich das animieren noch konsequenter zu sein? Oder wird meine China Reise eher das Gegenteil auslösen, nämlich, dass ich denke „ach, nützt doch eh nichts“? Ich werde Euch auf jeden Fall berichten!

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Allgemein

Geiz

19. Mai 2018

Ein Geiziger kann nichts Besseres tun, als dass er stirbt. Im Leben ist er weder Gott noch anderen Menschen, ja nicht einmal sich selbst etwas nütze. Er kann nichts anderes als gegen Gott, Menschen und auch gegen sich selbst sündigen. Denn er tut seinem eigenen Leib nicht einmal etwas Gutes.

Martin Luther

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Erfolg und Versagen | Müllvermeidung

Mülltüten

18. Mai 2018

Heute geht es weiter mit meiner Serie „Erfolg und Versagen“. Hier findet ihr den letzten Beitrag verlinkt. Und heute schreib ich über meinen Umgang mit Mülltüten. Ich benutze sie großteils nicht mehr! In der Küche habe ich 4 Müllbehälter, die ich für Biomüll, Papiermüll, Restmüll und Plastikmüll benutze. Im Biomüll habe ich immer Zeitungspapier oder Kartonbehältnisse (die es manchmal fürs Obst gibt) oder ausgebrauchte Bäckertüten oder Papierbiomülltüten, also alles Material das ich mit dem Biomüll in die Biomülltonne werfe. Restmüll, was ich fast nicht mehr habe werfe ich so rein, Papiermüll sowieso und Plastikmüll eben auch. Allerdings passe ich gut auf, was ich wie reinwerfe. Also falls es mal eine Konservendose gibt, in der noch bisle Rest ist, dann schaue ich natürlich, dass ich sie so vorsichtig reinstelle, dass nichts rausläuft. Einmal in der Woche trage ich den Müll runter, und Mülleimer die dann dreckig sind wasche ich mit einem Lumpen aus, der dann in die Wäsche kommt.

Früher hab ich echt alle paar Monate Mülltüten gekauft. Heute unvorstellbar!

Allerdings benutze ich Mülltüten für den anfallenden Badmüll. Da will ich in Zukunft aber verstärk versuchen Plastiktüten zu verwenden die eh im Haushalt anfallen, z.B. die Umverpackung des Klopapiers.

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