Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Allgemein | Müllvermeidung

noch nicht…!

18. Juni 2019

Die letzten Wochen hatte ich geschrieben welche einfachen Maßnahmen ich schon umgesetzt habe um fairantwortlicher zu leben. 

Darüberhinaus gibt es aber viele weitere Möglichkeiten:

  • Waschmittel: Ich verwende momentan eine Mischung aus Bio-Waschmittel und konventionellem Waschmittel. Als ich ein paar Monate lang mal nur Bio-Waschmittel verwendet habe, hatte ich den Eindruck, dass die weiße Wäsche grauer wird. Darum verwende ich bei weißer Wäsche nun wieder konventionelles Waschmittel. Ich möchte das Thema aber unbedingt nochmal angehen. Kürzlich habe ich schon mal zu „Efeu statt Waschmittel“ recherchiert… Ich werde euch berichten wie es weiter geht.
  • Putzmittel: Wir verwendenn Putzmittel von Frosch. Günstiger und nachhaltiger wäre es aber Putzmittel selbst herzustellen (aus Natron usw.). Die „Zutaten“ habe ich auch schon zu Hause, zur Umsetzung war ich aber bisher immer noch zu faul…
  • Putz- und Spüllappen: Auch ein Thema bei dem ich bisher noch nicht die Kurve bekommen habe. Im Internet seh ich immer wieder nachhaltige Vorschläge (bis hin zu: aus Baumwolle selber stricken), aber irgendwie… Mal sehen…
  • Seife selber machen: Ich mache aus gekaufter Seife Flüssigseife. Das hat aber ja nichts mit wirklichem Seife selber machen zu tun. Nun habe ich eine tolle Frau kennengelernt, die ihre Seife selber macht, und wir haben ausgemacht, dass ich mal dabei sein darf. Ich freu mich total und bin sehr gespannt…

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Allgemein | Müllvermeidung

zusammengefasste Tipps für fairantwortliches Leben Teil 2

14. Juni 2019

Heute mache ich weiter mit meinen Tipps zu nachhaltigem und günstigem Leben. Teil 1 gab es letzte Woche.

6. Keine Mülltüten verwenden

Ich schmeiße Restmüll und Wertstoffmüll nur noch ohne Mülltüte in den Mülleimer in der Küche. Diese extra Umverpackung spare ich mir, und es funktioniert problemlos. Selbstverständlich muß ich regelmässig die Eimer auswaschen, aber dafür nehme ich dann eben einen Baumwolllumpen der anschließend in die Wäsche kommt. Und für Biomüll verwende ich auch keine Papiertüten, sondern eben (wenig) Zeitungspapier

7.nachhaltige Zahnhygiene

Sogar bei dm gibt es in der Zwischenzeit Zahnbürsten aus Bambus (werden in Papier verpackt verkauft) und Zahnputztabletten (ebenfalls in Papier). Beides ist nicht ganz billig, aber konventionelle Zahnbürsten und Zahnpasta von großen Marken sind ja auch eher hochpreisig.

8. Gewürzpaste selber herstellen

Anstatt Suppenwürfel oder ähnliches zu kaufen kann diese sehr einfach selber hergestellt werden. Rezepte gibt es hier im Blog einige. Ich mache immer gleich eine größere Menge und friere diese ein. Das ist momentan ein kleines Problem, da ich aufgrund unsers Auszugs (Einzug aber erst in ca. 8 Wochen) die nächsten Wochen keine Tiefkühltruhe haben werde. Gerne verschenke ich also einige Gläser. Wer Interesse hat kann sich einfach melden! 🙂

9. Keine Küchenrolle verwenden

Anstatt Küchenrolle aus Papier kann man auf den Ständer auch quadratische Stofftücher rollen. Diese können z.B. aus alten Stoffservietten (Second Hand) oder Geschirrtüchern geschnitten werden. Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden und kann es nur empfehlen. 

9. Olivenöl anstatt Bodylotion verwenden

Olivenöl gibt es in Glasflaschen und ist sehr günstig. Und nein: ich fühle mich nicht wie ein Salatblatt ( diese Rückfrage gab es schon mehrfach)! 🙂

Soweit mal ein paar Tipps, wie man ganz einfach fairantwortlicher leben kann.

Nächste Woche schreib ich mal ein paar Hinweise was man darüberhinaus auch machen könnte, ich aber noch nicht umsetze. 

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Allgemein | Müllvermeidung

zusammengefasste Tipps für fairantwortliches Leben

8. Juni 2019

Heute schreibe ich einen Beitrag über weitere Möglichkeiten fairantwortlich zu leben, über eingeschränkten Kleiderkonsum hinaus. Viele der Tipps habe ich in den letzten Jahren hier im Blog schon gegeben, aber ich verstehe, dass neue Leser sich nicht durch tausende Beiträge klicken möchten (wer doch dazu bereit ist hier ein Tipp: Dieser Artikel wurde in der Kategorie „Müllvermeidung“ gespeichert. Wenn ihr oben auf das grüne Wort „Müllvermeidung“ klickt kommen weitere Artikel zu diesem Thema.)

Die Idee zu diesem Beitrag kam mir, weil ich von einer Leserin darauf angesprochen wurde. Kurz darauf hat mich bei einem Vortrag eine Frau gefragt, ob ich auch Tipps geben könnte, wie Personen mit kleinem Geldbeutel nachhaltig leben können. Auf beides möchte ich nun eingehen:

1. keine Plastikbeutel für Obst und Gemüse verwenden

Es gibt viele Alternativen zu den Plastikbeuteln, z.B. spezielle Gemüsebeutel (diese sind durch Löcher transparent, so dass an der Kasse direkt gesehen wird was im Beutel ist), aber man kann auch Jute Beutel nehmen die man eh schon zu Hause hat. In dem Fall, da diese relativ schwer sind, einfach die Ware ohne Beutel wiegen und anschließend umfüllen. 

2. Gebrauchsgegenstände Second Hand besorgen

Ich sage ja immer plakativ: ALLES was man benötigt wird im Umkreis von wenigen Kilometern von jemand anderem günstig verkauft oder verschenkt (Kürzlich habe ich den schönen Satz gehört: Des einen Müll, des anderen Schatz). In der Zwischenzeit gibt es ja unzählige Anbieter, ich bin immer noch ganz klassisch bei Ebay Kleinanzeigen aktiv.

3. Stofftaschentücher verwenden

Papiertaschentücher verursachen sehr viel Müll. Stofftaschentücher gibt es teilweise auch Second Hand zu kaufen. Ich wasche meine einfach jede Woche in der weißen Wäsche mit.

4. Seife anstatt Duschgel und Shampoo verwenden

Seife gibt es häufig in Kartonverpackung, teilweise sogar in Bio Läden unverpackt. Wer, wie ich, lieber Flüssigseife verwendet kann diese einfach selbst herstellen. Mehrere Artikel hierzu findet ihr, wenn ihr im Suchfenster Seife eingebt. Und auch Haarseife gibt es inzwischen bei dm (in einer Kartonverpackung).

5. Wenn frau bei der Monatshygiene nachhaltig und günstig handeln möchte, kann ich eine Menstruationstasse empfehlen. Ich benutze dies schon länger, und kann es mir nicht mehr anders vorstellen. Wer hierzu Fragen hat kann mir gerne eine Email schicken (da ich hier öffentlich nicht darüber schreiben möchte).

Soweit heute mal.

Nächste Woche gibts Teil 2.

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Müllvermeidung

Seife zerstören

4. Juni 2019

Kürzlich hat mich eine Leserin gefragt warum ich denn eigentlich schöne Seife zerstöre. Sie meinte damit, dass ich ja Seifenstücke reibe und mit Wasser aufkoche um Flüssigseife draus zu machen, anstatt einfach das Stück Seife so zu benutzen.

Stimmt, ich schreibe hier nur immer, dass ich das mache (z.B. hier) aber ich habe noch gar nie erläutert warum. Nun denn: Ich finde Flüssigseife hygienischer! Irgendwie finde ich feste Seifenstücke, die an einem Waschbecken liegen immer bisle „eklig“. Schließlich weiß ich nicht wer die Seife zuletzt in der Hand hatte, und unter welchen Umständen, oder ob sie vielleicht mal runtergeflogen ist und „dreckig“ ist…

Wie gehts Euch damit?

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nachhaltiges Outfit

Alt und Second Hand

1. Juni 2019

Heute zeige ich Euch das Outfit, das ich kürzlich bei meinem Vortrag beim „internationalen Frauenfrühstück“ getragen habe.

Da es an dem Tag noch relativ kalt war habe ich (wahrscheinlich zum letzten Mal vor dem Sommer) die Chance genutzt nochmal meinen tollen Jeansrock anzuziehen. Ich fühle mich da einfach super wohl drin. Und da ich inzwischen fast 4kg abgenommen habe passt er noch besser als beim Kauf. 🙂

Dazu habe ich ein schwarzes Longsleve kombiniert (uralt) und die graue Second Hand Weste. Die hab ich schon ewig, und sie steckt voller Erinnerungen. Ich habe sie nämlich in Tübingen in einem Second Hand Laden gekauft, als ich mit meinem Vater auf dem Rückweg von der Klinik in Tübingen war. Und da die Worte „Vater“, „Klinik“ und „Tübingen“ in Verbindung lauter negative Gefühle hervorbringen freue ich mich sie auch mit etwas positivem, nämlich der schönen Weste in Verbindung bringen zu können.

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