Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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die erste Arbeitswoche ohne Auto

25. Juni 2017

So, die erste Arbeitswoche ohne Auto ist überstanden. Und es war gar nicht schlimm oder schwierig! Die meisten Fahrten habe ich mit lieben Menschen gemacht, die eh fast die gleiche Strecke haben, und mich freundlicher Weise abgeholt und abgeliefert haben. An meinen privaten und ehrenamtlichen Terminen abends, hab ich auch dank Abholung teilnehmen können.

Am Freitag nachmittag bin ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Ich habe 30 Minuten vom Büro bis zur Haustür gebraucht (5 Minuten zum Zug laufen, 15 Minuten Zugfahrt, 10 Minuten heim laufen), also auch durchaus machbar.

Am Freitag nachmittag hab ich dann meinen Wocheneinkauf mit dem Rad erledigt. Davor hatte ich ehrlich gesagt Respekt, erstens, weil es extrem heiß war, zweitens weil ich ja gar keine Ausdauer habe, und drittens weil ich mir nicht sicher war, ob ich wirklich alles im Rucksack und im Fahrradkorb verstaut bekomme.

Ich bin dann zuerst zu einem Gemüsehändler gefahren. Er ist Freitags für 30 Minuten im Dorf und verkauft Gemüse von der Reichenau (somit regional aber leider nicht bio). Ich war so stolz, als ich alles sicher heim gebracht hatte, und war von der Menge die ich transportieren konnte so überrascht, dass ich ein Bild gemacht hab. 🙂

Anschließend bin ich noch zum Supermarkt, und hab den Rest gekauft. Es war anstrengend, aber es ging problemlos und ich war hinterher super stolz auf mich!

Fazit: die erste Woche ohne Auto war kein Problem!

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Den Dingen einen Namen geben

24. Juni 2017

Ich habe diese Woche einen interessanten Abend zum Thema „Gender-Thematik“ im beruflichen Umfeld erlebt. Nach einem anregenden Impulsvortrag von Sophie Kahlau haben die anwesenden Frauen ihre Erfahrungen ausgetauscht. Es war für mich motivierend zu sehen, dass letzten Endes alle Frauen mit den gleichen Problemen konfrontiert sind.

Im Anschluß wurde die Handreichung „Ist doch ein Kompliment… Behauptungen und Fakten zu Sexismus“ der Rosa Luxemburg Stiftung verteilt, aus der ich zitiere:

„Sexismus ist kein Luxus-Problem, das wir uns erlauben können, sondern eine diskriminierende Grundstruktur unserer Gesellschaft, der wir uns stellen müssen, um eine gerechtere und solidarische Gesellschaft zu schaffen. Das wäre eine Welt, in der wir alle freier leben könnten, weil uns hierarchische Geschlechterrollen nicht mehr einschränken. Eine Welt, in der nicht das angeborene Geschlecht über Zugangschancen zu Macht und Einfluss bestimmt und in der es keine besser bezahlten Männer- und schlecht bezahlten Frauenjobs gibt – sondern einfach nur Arbeit. Eine Welt, in der Sorgearbeit nicht mehr hauptsächlich von Frauen erledigt wird. Eine Welt, in der Menschen keine Gewalt widerfährt, nur weil sie nicht auf den ersten Blick ein Mann oder eine Frau sind. Eine Welt, in der Jungs und Männern nicht ihre Gefühle abgesprochen werden und Mädchen und Frauen mehr sein dürfen als «emotional». Eine Welt, in der Opfern von sexualisierter Gewalt keine Schuld gegeben wird. Es wäre eine Welt, in der wir Menschen sein könnten und an zweiter Stelle ein Geschlecht. Sexismus abzuschaffen ist ein Befreiungsprojekt für uns alle.“

Wow, da sind wir noch weit davon entfernt! Aber ich freue mich, dass das Thema ins Blickfeld kommt. Mein persönliches Fazit des Abends war: Ich möchte im beruflichen Umfeld mit Frauen solidarisch sein, also eher mal helfen, Verständnis zeigen für Probleme oder schwierige Situationen, besonders mit jungen Kolleginnen, die noch keine große Berufs- und Lebenserfahrung haben. Mal sehen wie es mir gelingt!

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Allgemein | Müllvermeidung

Bio Bananen

23. Juni 2017

Seit ich auf meine Ernährung achte und versuche Müll zu vermeiden ess ich Bananen. Da ich den Geschmack nicht mag hab ich die ersten 38 Jahre meines Lebens keine Bananen gegessen, aber die göttlich geniale Verpackung hat mich jetzt überzeugt. Beim Einkauf bei EDEKA sind mir Idene Bananen aufgefallen, die damit beworben werden, dass der Kauf behinderte Kinder unterstützt. Das Nachlesen auf der Homepage hat mich nicht wirklich überzeugt ob hier einmalig eine Unterstützung geflossen ist, oder ob es sich um ein längerfristiges Projekt handelt. Aus diesem Grund hatte ich EDEKA angeschrieben und nachgefragt. Die Antwort findet ihr anbei. Ich werde weiterhin, wenn ich keine Zeit hab in den Bio Laden zu gehen, Bananen im Edeka kaufen.

Sehr geehrte Frau Reif,

mir wurde Ihre Anfrage aus dem Kundenkontaktcenter weitergeleitet.

Sie haben nach unseren IDENE-Bananen gefragt. Zuerst einmal herzlichen Dank für Ihr Interesse an diesem Projekt, das mir selbst sehr am Herzen liegt.

Gerne beantworte ich Ihre Fragen:

1. Qualität. 
Die IDENE-Bananen sind Bio BananenElementare Bestandteile im biologischen Anbau sind u. a. :
 
· Keine Verwendung chemischer synthetischer Pflanzenschutzmittel
· Verzicht auf synthetische Düngemittel
· Kein Einsatz von genetisch veränderten Pflanzen
· Ressourcenschutz, d. h. u. a. auch ein effizienter Nutzen von Wasser  (Wassermanagement)
· Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit
· Einsatz von Nützlingen
· Pflanzungen zur Erhaltung der Biodiversität
 
U. a. dienen zur Kontrolle der Einhaltung eine regelmäßige Überprüfung der Ware durch Laboranalysen, alle im Prozess beteiligten sind Bio-Zertifiziert und müssen diese Zertifizierungen auch jährlich aktualisieren. 
Diese Aktualisierungen werden von neutral unabhängigen Stellen durchgeführt.

2. Das Projekt
Bei dem Projekt, das wir mit dieser Banane unterstützen, handelt es sich um eine Schule für behinderte Kinder. Das haben Sie sicher schon auf unserer Website gelesen. Wir haben dort verschiedene Gebäude finanziell unterstützt und auch schon viele nachträgliche Investitionen übernommen. U. a. haben wir einen Bewegungspool und eine Küche finanziert. Im Moment tragen wir zu den laufenden Kosten bei. Diese sind die Lehrer und Therapeuten oder einfach nur ein Essen für die Kinder.
Ich selbst war schon zwei Mal in der Schule um zu prüfen, ob auch alle Gelder richtig verwendet werden und ob es den Kindern gut geht. Das kann ich alles nur bestätigen. Auch unser Lieferant für die Bananen ist mehrmals im Jahr vor Ort und besucht regelmäßig die Kinder. Wir wissen also sehr genau, was mit dem Geld passiert und vor allem, dass etwas passiert.

Das Projekt wird auch weiter bestehen bleiben. Im letzten Jahr habe wir zusätzlich mit der Unterstützung einer Schule in Haiti begonnen. Auch dort wird unser Geld dringend benötigt.

Sie sehen also, das Projekt lebt und wird auch noch lange weiter leben.

Freundliche Grüße

Michaela Meyer
Geschäftsbereichsleitung 
Nachhaltigkeit

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH

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eingefärbte Hose

22. Juni 2017

Ich hab heute eine Hose vor dem Müll (bzw. Tafelladen gerettet). Sie war total ausgeblichen und ausgewaschen, passt aber noch super. Ich hab sie eingefärbt und sie sieht jetzt wieder richtig gut aus, und kann nochmal ein paar Jahre angezogen werden.

Vorher:

Nachher:

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umgestellt auf Bio Shampoo

21. Juni 2017

Bisher habe ich konventionelles Shampoo benutzt. Nachdem das jetzt leer war bin ich auf Bio Shampoo umgestiegen. Konventionelle Shampoo beinhalten meistens Silikone die biologisch schwer abbaubar sind und sich in Gewässern ablagern. Das Naturkosmetik Shampoo das ich jetzt benutze ist ohne Silikone, Sulfate, Parabene, Synthetische Farb-, Duft-, und Konservierungsstoffe, keine Rohstoffe auf Mineralölbasis.

Ich war sehr gespannt wie meine Haare darauf reagieren, und hatte besonders Sorge vor dem kämmen der nassen Haare. Ich habe eine Naturkrause die ich immer rausföhne und nach dem waschen sind sie oft total verzottelt. Aber meine Sorge war unbegründet, sie liessen sich gut kämmen und sahen heute den ganzen Tag total gut aus, keine Strähnen oder ähnliches. Bin jetzt mal auf die Langzeitwirkung gespannt.

Leider ist das Shampoo in einer Plastikflasche. Laut Bio Laden gibt es kein Shampoo in Glasflaschen, kann ich irgendwie ja auch nachvollziehen. Sobald ich meine Haare daran gewöhnt habe, dass sie nicht mehr mit  Silikon umhüllt werden, muß ich mir doch Gedanken um Roggenmehlshampoo machen. Aber dazu dann mehr… 🙂

 

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